[[553]][A (1)r]Spann gg. Simmel:
| cf. S. 192/3 | 1. Soz[iale] Erscheinungen sind stets Com- plexe, diese aber bloße Hülfsbegriffe, | |
| 194 | bloß morpholog[ischen] Charakter[s] 2. Nur an letzten Teilen sind Gesetze mög- lich, an Complexen nur empir[ische] Regel- mäßigkeiten. |
Wissenschaftl[ich] brauchbare Zus[ammen]fassung 〈[??]〉: Krite-
rium 〈zu〉 für sie?
rium 〈zu〉 für sie?
[554]
a) erkenntnistheoret[isch]: einheitl[iche] Wirkung (wo diese, da
– nach Spann
wirkenden Objektes).
– nach Spann
a
– auch reale, nicht nur „relative“, Einheit des [554]A: Spahn
wirkenden Objektes).
Verh[ältnis] beider Kriterien ist unklar! S. 196
b
Zusatz links neben dem Text zu den Passagen a) und b), die durch einen Pfeil miteinander verbunden sind.
| { | b) quasi erkenntnistheoretisch: | Wechselwirkung der Teile | |
| { | c) innige Wechselwirkung | } | – unvollziehbar u. unklar. |
| } | neue Qualität (nicht Quantität) | ||
| } | der Einheit soll doch entscheiden | ||
| } | p 195 |
„Wechselwirkung“ bedingt doch keine „Vereinheitlichung“.
c
Zusatz links neben dem Text zu den Passagen b) und c), die durch eine geschweifte Klammer miteinander verbunden sind.
Gg. die „Wechselwirkung“:
„Wechselwirkung“ 〈[??]〉 |:entweder:| überall,
wenn = Causal-Zus[sammen]hang
oder = doppelseitige Causalität (2 Billardkugeln, die beide
rollen)
Es ist nichts dem Leben Spezifisches. 206.
„Wechselwirkung“ 〈[??]〉 |:entweder:| überall,
wenn = Causal-Zus[sammen]hang
oder = doppelseitige Causalität (2 Billardkugeln, die beide
rollen)
Es ist nichts dem Leben Spezifisches. 206.
Da Tausch = Ausgleichung zwischen Beziehungen der Einzel-
Individuen
nach S[immel]
„empirischen Atome“ der Soziologie sein S. 208
(cf. Gottl, Schumpeter)
Individuen
nach S[immel]
d
müßten Vorstellungen (nie: Wollungen!) die A: S.
N
MWG-Druckfassung: S., ; das irrtümlich stehengebliebene Komma wurde in MWG digital emendiert.
„empirischen Atome“ der Soziologie sein S. 208
(cf. Gottl, Schumpeter)
Contrast zw.
1) daß die Regelmäßigkeit〈en〉 der Complexe höchstens Zusam-
menfassung der Einzelbewegungen ausdrücken, 2) den andern,
daß die Complexe einheitlich wirken. Beides unvereinbar. S. 197
e
den Gedanken S[immel]’s: e–e (bis S. 555: summiert gedacht.) Textpassage auf linker Blatthälfte.
1) daß die Regelmäßigkeit〈en〉 der Complexe höchstens Zusam-
menfassung der Einzelbewegungen ausdrücken, 2) den andern,
daß die Complexe einheitlich wirken. Beides unvereinbar. S. 197
[555]Simmel’s Behauptung:
daß das Übergehen eines Gesammtzustandes = Ergebnis der
Wirksamkeit vieler spezieller Gesetze sei, aber nicht selbst
gesetzmäßig – sei „metaphysisch“ (Begriff?)
daß das Übergehen eines Gesammtzustandes = Ergebnis der
Wirksamkeit vieler spezieller Gesetze sei, aber nicht selbst
gesetzmäßig – sei „metaphysisch“ (Begriff?)
Richtig dag[e]g[en] (gg. die „kleinsten“ Teile als „Gesetzes“-Trä-
ger:[)]
daß damit das Hilfshypothetische zum einzig Realen erhoben
werde. S. 199.
Dag[e]g[en] Schiefes S. 199 Mitte.
ger:[)]
daß damit das Hilfshypothetische zum einzig Realen erhoben
werde. S. 199.
Dag[e]g[en] Schiefes S. 199 Mitte.
Richtig ferner: daß 〈die Gesetz〉 es genügt, wenn die „Gesetze“
des Wirkens des „Ganzen“ nicht 〈[??]〉 in den Elementargeset-
zen aufgehen
(so ja in der That in der Chemie: Wasser ist qualitativ neu,
wirkt anders als s[eine] Teile)
Beispiel auch bei S[pann]: Gay-Lussac-Mariotte’sches Gesetz.
des Wirkens des „Ganzen“ nicht 〈[??]〉 in den Elementargeset-
zen aufgehen
f
, darin nicht „enthalten“ sind[555]A: aufgeht
g
. S. 200 A: ist
(so ja in der That in der Chemie: Wasser ist qualitativ neu,
wirkt anders als s[eine] Teile)
Beispiel auch bei S[pann]: Gay-Lussac-Mariotte’sches Gesetz.
In nicht ganz deutlicher Weise ist dabei der Begriff des „relativ
Historischen“ S. 200/201〈)〉 entwickelt.
Historischen“ S. 200/201〈)〉 entwickelt.
Auch die |:(nicht rein physikalisch gedachte):| Wirkung des
Sternbildes ist nicht = der Wirkung seiner „Teile“ summiert
gedacht.
Sternbildes ist nicht = der Wirkung seiner „Teile“ summiert
gedacht.
e
e (ab S. 554: Contrast zw.)–e Textpassage auf linker Blatthälfte.
[A (1)v]
Motive gg. die Möglichkeit, den Tausch als Wechselwirkung
von Motiven „aufzufassen“, nicht durchgreifend S. 209 Mitte.
von Motiven „aufzufassen“, nicht durchgreifend S. 209 Mitte.
„Wechselw[irkung]“ besagt bei S[immel] nur, daß ein causal
bestimmtes psychisches Geschehen vorliegt.
bestimmtes psychisches Geschehen vorliegt.
| ? ? | „Davon, daß alles soziale Geschehen Mittel f[ür] Zwecke darstellt, dürfen wir analytisch niemals absehen“ S. 213 unten. |
| [556] | |
| ? ? | Es kann zw. sozialer Normwissenschaft u. sozialer Seinswis- senschaft nicht unterschieden werden S. 214 |
| ? ? | In jedem „Motiv“ liegt bereits „Norm“. Das siegende Motiv wird uns „Norm“. S. 214 |
| Durch Erschleichung wird bei S[immel] dann die „Wechsel- wirkung“ zur „Form“ eines „Inhalts“ S. 216 |
Ganz richtig, cf. meine Bemerkung bei Simmel, Soziologie S. 7.
h
[556] Zusatz links neben der Textpassage.
1
[556] In Simmel, Soziologie, Handexemplar Max Weber (Diözesanbibliothek Aachen), findet sich zu den Wechselwirkungen (S. 7) die Marginalie: „diese sind nicht Form“.
Die hier folgende Polemik ist nicht überzeugend.
Richtig ist nur: daß „Gesellschaft“ für S[immel] nur ein
Sammelname sein kann S. 219.
Sammelname sein kann S. 219.
Die weitere Argumentation: wer das Problem als solches
anerkennt, muß e[ine] Lösung haben, darf nicht negativ lösen
– ist bestreitbar S. 219
anerkennt, muß e[ine] Lösung haben, darf nicht negativ lösen
– ist bestreitbar S. 219
Denn bei negativer Lösung wären die |:Einzel-:|Sozialwissen-
schaften gänzlich unabhängig von einander (sind sie auch).
S. 220.
schaften gänzlich unabhängig von einander (sind sie auch).
S. 220.
| ? ? | Spann: |:S. 221:| Der Begriff der Gesellsch[aft] sei „oberster Zentralbegriff“ aller Soz[ial-]Wiss[enschaft] |
〈Funktionalbegriff〉 Funktionelle Natur der
gesellsch[aftlichen] Begriffe entscheidend S. 223
cf. Maschine.
Gesellsch[aft]
= ein Ganzes =
gesellsch[aftlichen] Begriffe entscheidend S. 223
cf. Maschine.
Gesellsch[aft]
= ein Ganzes =
i
der Maschine. In A doppelt unterstrichen.
[557]
Systeme v[on] Handlungen, die für ein konkretes Zusam-
menwirken verknüpft sind: funktionelle Systeme
menwirken verknüpft sind: funktionelle Systeme
Ganz falsche Behauptungen über den Werth!! S. 224
j
[557] Zusatz links neben der Textpassage.
S. 225 Funktionelle Teilsysteme gründen s[ich] auf e[in]
relativ selbständiges Ziel menschlichen Handelns. Die Wirt-
schaft beruht auf dem selbst[ändigen] Ziel der Güterversor-
gung
relativ selbständiges Ziel menschlichen Handelns. Die Wirt-
schaft beruht auf dem selbst[ändigen] Ziel der Güterversor-
gung
schief S. 225 Logik u. Sache vermengt.
k
Zusatz am linken Blattrand.
S. 228 Gesammtheit aller Ziele = Gesellschaftsgrundlage.
Höchstes Gut nötig pp.
Höchstes Gut nötig pp.
Stammlerei!
l
Zusatz links neben der Textpassage